RWTH lädt zum Symposium für den Hochwasserschutz

23.12.2015

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Moritz Kreyenschulte

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46. Internationales Wasserbau-Symposium in Aachen zum Thema konventioneller und innovativer Hochwasserschutz in Praxis und Forschung

 

Mobil oder Nicht-Mobil? Dieser Frage gehen Ingenieure und Wissenschaftler aus den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft im Rahmen des 46. Internationalen Wasserbau-Symposiums Aachen (IWASA) vom 7. bis 8. Januar 2016 nach. Die vom Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH organisierte Konferenz hat sich in Fachkreisen als gerne genutzter Treff- und Informationspunkt etabliert. Die Relevanz des Hochwasserschutzes lässt wieder rund 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwarten. Im Foyer präsentieren sich Firmen aus der Branche.

Hochwasserereignisse stellen den Menschen immer wieder vor große Herausforderungen. War man vielerorts nach den Hochwasserkatastrophen 1999 an der Oder und 2002 an der Elbe davon ausgegangen, dass die nächste Katastrophe erst in ferner Zukunft stattfinden wird, so ereignete sich bereits 2013 das nächste „hundertjährliche“ Hochwasserereignis. Vielerorts war die Zeit zu kurz, um geplante Schutzmaßnahmen umzusetzen. Das Thema besitzt somit eine dauerhafte Aktualität und sollte auch in Praxis und Forschung so wahrgenommen werden. Hierbei gilt es, aus den Erfahrungen zu lernen, diese in verschiedenen Maßnahmen sinnvoll umzusetzen, aber auch die Thematik Hochwasser an die Bevölkerung zu kommunizieren.

Die Erfahrungen der letzten Hochwasserereignisse führten zu vielen neuen Entwicklungen, die auf dem IWASA diskutiert werden. Vortragsblöcke wurden zu Erfahrungen, mobilem, festem und ökologischem Hochwasserschutz sowie zur richtigen Kommunikation geplant.

Ort der Veranstaltung ist das Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (AGIT). Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Dies wird unter anderem durch die Unterstützung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, proRWTH und des Fördervereins des IWW ermöglicht.